Publikation

Der Leuchtturm „Roter Sand“

Schriftenreihe Historische Wahrzeichen

Band 7

DER LEUCHTTURM
ROTER SAND

Autoren: Wolfgang Neß, Christine Onnen, Dirk J. Peters
DIN A5, 66 Seiten zzgl. 8 Umschlagsseiten, 74 Abbildungen,
1. Auflage Oktober 2010,
ISBN 978-3-941867-06-2,

Euro 9,80 inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten

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Seit 125 Jahren trotzt der wohl berühmteste Leuchtturm der deutschen Küste Sturmfluten, Gezeiten und dem Zahn der Zeit. Der schwarz-weiß-rote Leuchtturm „Roter Sand“ war das erste feste Leuchtfeuer, das in dieser Dimension ohne stabilen Untergrund im tiefen Seewasserbereich errichtet wurde. Aus technikhistorischer Sicht spielt der Caisson, der Gründungskörper, die bedeutendste Rolle. Als Wegweiser der Schifffahrt vor 125 Jahren erbaut, stellt der schwarz-weiß-rote „Rote Sand“ das Idealbild eines Leuchtturmes dar.

Das Autorenteam Wolfgang Neß, Christine Onnen und Dirk J. Peters zeigen in Band 7 der Schriftenreihe, warum der Leuchtturm „Roter Sand“ exemplarisch für die deutsche Bauingenieurkunst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts steht. Sie beschreiben anschaulich in Wort und Bild die herausragenden ingenieurtechnischen Pionierleistungen, die bei der Errichtung des ersten Off-Shore-Bauwerks der Welt vollbracht wurden und die dem “Roten Sand“ einen Platz unter den Historischen Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland sichern.

 

Autoreninformation

Dipl.-Ing. Arch. Wolfgang Neß:
geb. 1949 in Bremerhaven.
Studierte Bauingenieurwesen an der TU Braunschweig und Architektur an der Uni Hannover. Seit 1980 am Niedersächsischen Landesamt für Denkmalpfl ege (ehem. Institut für Denkmalpfl ege) tätig. Seit 1991 als Referent für Industriedenkmalpfl ege und Technische Kulturdenkmale.
Seit 2005 zudem stellvertretender Referatsleiter in der Bau- und Kunstdenkmalpfl ege.
Zahlreiche Veröffentlichungen, Gutachten und Vorträge zum Thema Technische Kulturdenkmale in Niedersachsen.
(Textbeitrag: ‚Wiederinbetriebnahme’ des Turmes, Zusammenstellung der technichen Daten)

Dr. phil. Christine Onnen:
geb. 1968 in Delmenhorst, Studierte Kunstgeschichte, Neuere Deutsche Literaturwissenschaft und Germanistik in Kiel. Seit ihrem Volontariat am Niedersächsischen Landesamt für Denkmalpfl ege (NLD) von 2001 bis 2002 als freiberufl iche Bau- und Kunsthistorikerin u.a. für das NLD, das Landesmuseum in Oldenburg und das Hamburger Denkmalschutzamt tätig. Seit 2010 Gebietsreferentin im Referat Inventarisation des Hamburger Denkmalschutzamtes und zuständig für die Technischen Denkmale der Hansestadt.
(Textbeitrag: Beschreibung der Architektur und Ausstattung, Zusammenstellung der Chronologie)

Dr. phil. Dirk J. Peters:
geb. 1949 in Bremerhaven. Seit 1980 Technikhistoriker am Deutschen Schifffahrtsmuseum (DSM) in Bremerhaven, dort Leiter der Abteilung Schifffahrt im Industriezeitalter. Lehrbeauftragter für Technik- und Schifffahrtsgeschichte an der Universität Osnabrück.
Zahlreiche Veröffentlichungen, Ausstellungen, Vorträge, Exkursionen und Gutachten zur deutschen Schifffahrts- und Technikgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts. (Textbeitrag: Geschichte, on der Indienststellung bis zur Stilllegung, Nach der Stilllegung

Inhaltsverzeichnis

Jens Karstedt • Hans-Ullrich Kammeyer

Seite

7     Editorial

       Wolfgang Neß • Christine Onnen • Dirk J. Peters

8     Einleitung

10   Vorgeschichte

12   Die Odenwaldbahn (1861–1882)

26   Architektur und Ausstattung

34   Von der Indienststellung bis zur Stilllegung

36   Nach der Stilllegung

44   Die ‚Wiederinbetriebnahme’ des Turms

50   Fazit

52   Anhang
       Technische Daten, Chronologie, Quellen, Ausgewählte Literatur,
Bildnachweis, Danksagung

62   Die Schriftenreihe „Historische Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst
       in Deutschland“

65   Der Förderverein – Aufgaben und Ziele,
Vorstand, Kontakt, Mitgliedsanträge und -beiträge